Sich in einem Hotel unwillkommen fĂŒhlen? Dann reisen sie nach Grand-RiviĂšre & ĂŒbernachten bei âTante Arletteâ.
Noch nie habe ich mich in einem Hotel so unwohl gefĂŒhlt.
Grand RiviĂšre selbst ist ein kleines Dorf mit Charme.
Das Hotel hingegen ist eine einzige Katastrophe.
Zu spĂ€ter Stunde eingetroffen, das Hotel schlieĂt um 21 Uhr & hat keine Rezeption, haben wir unsere SchlĂŒssel fĂŒr die Zimmer in einem Umschlag an der Hauswand angetackert vorgefunden. Das hatte Charme, in Grand RiviĂšre vertraut man einander.
Am nĂ€chsten Morgen aufgestanden wurde man von der Hausherrin, eher ein Mensch der zum Lachen in den Keller geht, angeraunzt, dass es FrĂŒhstĂŒck nur bis 9:00 Uhr gebe.
Kein âGuten Morgenâ, â wie war ihre Nacht?â, haben sie gut hergefunden?â...nichts dergleichen.
Das zog sich an den folgenden 10 Tagen durch. Jeden Tag schaute man in schlecht gelaunte Gesichter.
Warum betreibt man ein Hotel wenn man keinen Wert darauf legt das sich der Gast wohlfĂŒhlt?
Kommunikation ist ein Fremdwort in diesem Hotel.
Man hatte stĂ€ndig das GefĂŒhl eine Last zu sein.
Kein LĂ€cheln, kein âich wĂŒnsche euch einen schönen Tagâ...keine Tipps zum erkunden der Insel fĂŒr die GĂ€ste. Warum auch? Dann mĂŒsste man sich ja mit den GĂ€sten unterhalten.
Mal wurden die Zimmer um 9 Uhr gereinigt, mal um 14 Uhr.
Und das hat nichts mit karibischer Lebenseinstellung zu tun.
Man macht wie man Lust hat.
Handwerksarbeiten um 8 Uhr morgens...anscheinend normal.
Nein Danke, nie wieder!